Lexikon
A/D
Kurzwort für Analog- zu Digital-Wandler, welcher ein analoges in ein digitales Signal umsetzt. A/D-Umsetzer können als 8-, 10- oder 12-bit Wandler ausgelegt sein. Das bedeutet, dass bei der Wandlung eines Signals eine bestimmte Anzahl von Spannungsstufen dargestellt werden kann. In der Bildverarbeitung werden diese Stufen in Grauwerten dargestellt.
- 8-bit: 0-255 Stufen
- 10-bit: 0-1023 Stufen
- 12-bit: 0-4095 Stufen
Abbildungsmaßstab
Gibt an welches Verhältnis zwischen Breite und Höhe eines dargestellten Bildes besteht. Es gibt mehrere Standard-Formate, wie z. B. 4:3, das bei konventionellen TV-Bilddarstellungen zum Einsatz kommt. Ein anderes oft genutztes Format ist 16:9, welches bei vielen HDTV-Formaten genutzt wird.
Abbildungsverhältnis
Verhältnis zwischen Abstand der Bildebene zur Brennebene. Es kann ausgedrückt werden als Abbildungsverhältnis eines Bildes (Bild-/Objektgröße)
Adapter
Wenn man von bildgebenden Technologien spricht, können Adapter verschiedene Funktionen erfüllen. Es kann z. B. von einem Adapter die Rede sein, der das Objektiv mit der Kameraeinheit verbindet. Einem Verbindungsstück, welches das „Geschlecht“ eines bestimmten Anschlusses (z.B. male – female) ändert oder einer Schnittstelle, die eine Kommunikation mit der Kamera ermöglicht.
AGC (Automatic Gain Control = Automatische Verstärkungsregelung)
Die automatische Verstärkungs-Steuerung bietet die Möglichkeit die Helligkeit eines dargestellten Bildes zu regulieren.
Alias-Effekt
Ein Fehler, der in einem digitalen System durch Frequenzanteile im abzutastenden Signal entsteht, die sich oberhalb der Abtast-Rate (Nyquist-Frequenz) befinden.
Diese Frequenzen werden dann wiederum als niedrigere Anteile interpretiert. Wenn die Frequenzanteile eines Signals die Abtastrate eines Digital-Wandlers überschreitet, können durch das Aliasing im dargestellten Bild so genannte Moiré-Pattern entstehen.
Analog
Wenn man den Unterschied zwischen Analog- und Digital-Technik verständlich machen möchte, ist der einfachste Weg an eine Uhr zu denken.
Bei einer herkömmlichen analogen Uhr bewegt sich ein Zeiger kontinuierlich um das Ziffernblatt. Betrachtet man das digitale Gegenstück, sieht man, dass immer eine bestimmte (diskrete) Zahl angezeigt wird.
Analog beschreibt also ein Signal, das kontinuierlich dargestellt wird.
Ansprechempfindlichkeit
Gleichzusetzen mit der Lichtempfindlichkeit eines Sensors. Dieser Ausdruck gibt das Verhältnis des Ausgangsstroms zum einfallenden Lichtstrom an. Normalerweise wird es in Strom/Watt, bezogen auf eine bestimmte Wellenlänge angegeben.
ASCII (= American Standard Code for Information Interchange)
Mit ASCII wird ein 8-bit-Code bezeichnet, der Zahlenwerte oder Symbole eines Computers darstellt.
Asynchron
Man bezeichnet 2 Kamerasysteme als asynchron, wenn sie eine Szene parallel, jedoch mit unterschiedlicher Frame-Rate aufzeichnen. Dies kann allerdings auch jegliches Signal bezeichnen, welches nicht im Einklang mit dem referierenden Gegenstück ist.
Auflösung
Die Auflösung eines Bildes wird durch die Anzahl der horizontalen, multipliziert mit den vertikalen Pixel (z. B. 512 x 512) definiert. Bei hoher oder niedriger Auflösung spricht man davon, wie die Kanten eines Objekts dargestellt werden können.
Ausgangsverstärker
In der Sensor-Technologie ist der Ausgangsverstärker die letzte Stufe vor dem Zusammenführen der einzelnen Felder. Der Verstärker muss effizient arbeiten und fähig sein, eine hohe kapazitive Last zu transportieren. Viele Ausgangsverstärker verfügen über verschiedene Ebenen, um die Treiberkapazität zu erhöhen, ohne dabei das Rauschen beim Auslesen zu steigern.
Auslesen
Der Vorgang beschreibt, wie ein Bild (Pixel für Pixel) von einem Sensor in den Speicher transportiert wird.


